GAEB in Excel umwandeln — und die Preise zurückholen

Das Leistungsverzeichnis als Excel-Preisliste speichern — OZ, Kurztext, Menge, Einheit, Langtext —, in Excel oder im Kalkulationsprogramm bepreisen, die Datei wieder einlesen und das Angebot als X84 abgeben.

Oder ein — 24 Positionen, drei Titel, eine Bieterlücke.

  • Gültige X84geprüft gegen das amtliche GAEB-Schema
  • Gleiche Version3.1, 3.2 oder 3.3, wie das LV
  • Nichts verlässt den Browserkeine Übertragung, keine Speicherung

Der Weg: Preisliste raus, Preise rein

  1. Leistungsverzeichnis öffnen (X83 oder D83) und „Preisliste als Excel" wählen. Die Datei enthält eine Zeile je Position.
  2. In Excel bepreisen: Spalte G „Einheitspreis" ausfüllen, bei Zu-/Abschlagszeilen Spalte H „Zuschlag %". Formeln, Verweise auf Ihre eigene Kalkulation, Farben und Filter sind erlaubt.
  3. „Excel einlesen": Die Preise landen auf den Positionen, Titel-Summen und Angebotssumme rechnen sich aus. Was fehlt oder nicht passt, nennt die Meldung mit Zeile, OZ und Kurztext.
  4. Bieterangaben ausfüllen und das Angebot als X84 speichern — in der Version des LV, geprüft gegen das amtliche GAEB-Schema.

Was in der Excel-Datei steht

Spalte A eine laufende Nummer, die die Zeile an ihre Position bindet. Dann OZ, Art der Position (Position, Zu-/Abschlag, Bedarfsposition, Pauschal), Kurztext, Menge, Einheit. Spalte G Einheitspreis, Spalte H Zuschlag in Prozent — die beiden Eingabespalten sind hinterlegt. Spalte I der Langtext, Spalte J die Vorbemerkungen und Hinweise der Vergabestelle zu dieser Position, damit die Kalkulation ohne das PDF daneben auskommt.

Mengen stehen als Text, nicht als Zahl — damit Excel aus „12345678,012" keine gerundete Fließkommazahl macht. Die Tabelle ist eine gewöhnliche .xlsx und lässt sich in Excel, LibreOffice Calc oder Numbers bearbeiten.

Warum Excel das Angebot nicht schreiben kann

Die Preisliste ist eine Arbeitsfläche, kein Angebot. Das Angebot ist die X84: XML in der Version des LV, mit Einheitspreisen auf drei Nachkommastellen, Gesamtbeträgen je Position, Titel-Summen, Bieterblock und Angebotssumme — alles so, wie das AVA-Programm der Vergabestelle es erwartet. Deshalb geht der Weg zurück: Excel liefert die Preise, das Werkzeug schreibt die Datei und prüft sie gegen das amtliche Schema.

Was Sie in der Tabelle lassen sollten

Die Zeilen in ihrer Reihenfolge, Spalte A unverändert, die Kopfzeile wie sie ist. Ordnungszahlen wiederholen sich in echten Leistungsverzeichnissen; deshalb erkennt das Werkzeug eine Zeile an ihrer Stelle, nicht an der OZ. Eine Preisliste, die aus einem anderen LV stammt, wird beim Einlesen abgelehnt. Mehr zur Zuordnung unter GAEB-Konverter.

Häufige Fragen

Kann ich die GAEB-Datei direkt in Excel öffnen?

Nein — eine X83 ist XML, eine D83 ein Satzartenformat; Excel zeigt davon nur Zeichenketten. Die Preisliste von hier ist der Weg: eine Zeile je Position, mit allem, was Sie zum Bepreisen brauchen.

Darf ich in der Preisliste rechnen?

Ja. Formeln in den Preisspalten sind erlaubt, auch Verweise auf andere Blätter oder Dateien. Beim Einlesen zählt das berechnete Ergebnis, das Excel beim Speichern in der Datei ablegt.

Darf ich Zeilen löschen oder umsortieren?

Nein. Jede Zeile gehört an ihre Stelle im Leistungsverzeichnis; gelöschte, eingefügte oder umsortierte Zeilen erkennt das Einlesen und lehnt die Datei ab. Ausblenden, filtern und färben ist in Ordnung.

Was ist mit Bedarfspositionen und Pauschalpositionen?

Sie stehen in der Liste mit ihrer Art in Spalte C und werden wie jede andere Position mit einem Einheitspreis versehen. Zu-/Abschlagszeilen bekommen statt eines Preises einen Prozentsatz in Spalte H.

Ich habe die falsche Datei eingelesen — was passiert?

Nichts Schlimmes: Eine Preisliste, die zu einem anderen Leistungsverzeichnis gehört, wird erkannt und abgelehnt, bevor ein Preis auf eine Position fällt. Speichern Sie aus dem richtigen LV eine neue Preisliste.